Ruben Schott (links) im Gespräch mit TV-Kommentator Frank Winkler. Foto: www.foto-herfet.de

12Mai2017

Schott nach Mailand – BR Volleys sauer auf Giani

Das klingt nach Ärger: Außenangreifer Ruben Schott wechselt von den BR Volleys nach Italien zu Revivre Powervolley Mailand, dem Klub, bei dem Männer-Bundestrainer Andrea Giani als Vereinscoach das Sagen hat. Der 22-jährige Schott hat eine starke Saison hinter sich und mit Berlin den Meistertitel gewonnen. Zudem wurde er von Giani in die Nationalmannschaft berufen. Und nun folgt er auch dem Ruf Gianis nach Mailand, worüber die Berliner mächtig sauer sind. Manager Kaweh Niroomand wird in einer dpa-Meldung zitiert: ”Ein Bundestrainer ist ein Angestellter des nationalen Volleyball-Verbandes. Er sollte deshalb immer auch die Weiterentwicklung der Bundesliga im Blick haben und nicht aus Eigeninteresse handeln, indem er wichtige Spieler wegholt ins Ausland.” Niroomand kündigt an, auf absehbare Zeit nicht mehr mit dem DVV zusammenarbeiten und Giani eigenhändig aus der Halle schmeißen zu wollen, wenn er mal wieder zu einem Spiel der BR Volleys kommt.

Inzwischen liegt eine Stellungnahme des DVV zum Thema vor, in der sich Sportdirektor Christian Dünnes äußert. Die Kernaussage des ehemaligen Nationalspielers lautet: "Andrea Giani hat Ruben Schott keinesfalls abgeworben."

Niroomand hat in diesen Tagen viel Arbeit vor sich. Nach der Trennung von Trainer Roberto Serniotti sucht er einen Nachfolger für den Italiener, will sich aber Zeit lassen für eine Entscheidung: ”Wenn man mich heute fragt, wer unser neuer Trainer wird, dann kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht.”

In einer weiteren Stellungnahme hat auch Andreas Bahlburg, Sprecher der 1. Liga, den Transfer kritisiert. Hier lesen Sie die Stellungnahme der VBL.

Foto: www.foto-herfet.de

 

 

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