Das DVV-Team feierte den Gewinn der EM-Silbermedaille. Foto: CEV

04Sep2017

Männer-EM: Müde Helden feierten durch

Sechs Spiele in zehn Tagen lassen auch die härtesten Männer weich werden. Und so ließen es die „Silber-Jungs” nach dem Finale zunächst ganz ruhig angehen. In der Kabine gab es die ersten kalten Getränke und Pizza, anschließend ging es in den Club „Frantic”, ein Kellergewölbe im Zentrum von Krakau. An Schlaf war eh nicht zu denken, da der Bus bereits um 3.55 Uhr startete, um das Team zum Flughafen zu bringen.

In aller Frühe geht es los
Schließlich hoben die Flieger gen Berlin (6.10 Uhr) und Frankfurt/Main (6.15 Uhr) kurz nach Sonnenaufgang ab. Davor hatte die DVV-Delegation das Team und die Familienangehörigen eingeladen und hochleben lassen. „Ihr habt eine sensationelle Leistung gezeigt und fast eine Herkules-Aufgabe bewältigt. Was bleibt, ist der Geist, den die Mannschaft gezeigt hat und die Werbung, die unsere Mannschaft für den Sport geleistet hat. Ich habe ganz viele Glückwünsche aus der Medien- und Sponsorenszene bekommen, die alle gesagt haben: ,Was für ein toller Sport, was für eine tolle Mannschaft und eine sensationelle Leistung.’ Im Endeffekt überwiegt das, auch wenn die Niederlage aktuell noch etwas schmerzt”, sagte DVV-Präsident Thomas Krohne. Im Frantic lief es dann von Minute zu Minute euphorischer, am Ende tanzten die Silber-Jungs oben ohne. Bundestrainer Andrea Giani, immer noch ein Modell-Athlet, war mittendrin.

Die Spieler zeigten sich erschöpft und nach der ersten Enttäuschung glücklich über das Erreichte: „Der Frust geht mittlerweile etwas weg, der Stolz überwiegt, auch weil ich die Medaille um den Hals hängen habe“, so Georg Grozer. Der machte sich noch in der Nacht auf den Weg nach Ungarn, der beste Diagonalspieler des Turniers muss sich u.a. noch um ein Visum für Russland besorgen. Seine Saison startet am 10. September in der russischen Superliga, dann sieht er die russischen Riesen wieder. Im Bus verabschiedete sich der „Hammerschorsch“ von seinen Mitspielern und sagte: „Danke, dass ich dabei sein durfte. Es hat Spaß gemacht mit dieser tollen Truppe. Wir sehen uns wieder!“ Apropos Bus: Wie groß der Respekt der Spieler untereinander ist, zeigte sich als die Russen Sergey Grankin und Maxim Mikhailov die deutschen Spieler bei der Abfahrt verabschiedeten.

Bewegtbilder in ARD & ZDF am Montag
Der historische Erfolg fand und findet auch in den TV-Sendungen am Folgetag Nachhall: Morgen- und Mittagsmagazin der ARD planten ebenso Beiträge wie die Heute-Nachrichten um 19.00 Uhr im ZDF.

Von:  DVV/weg

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