Er gilt als ein besonnener Spieler, den nichts aus der Ruhe bringt: Christian Dünnes, seit Saisonbeginn wieder für evivo Düren spielend und dort bislang der wichtigste Angreifer. Doch am letzten Samstag haben ihm die Nerven einen Streich gespielt. Düren führte nach Sätzen mit 2:0 gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen. Dünnes, eigentlich grippegeschwächt, kämpfte sich durchs Spiel, doch als sich das Blatt drehte und die Gäste stärker wurden, ließ sich Dünnes zu einer Tätlichkeit gegen einen Linienrichter hinreißen. Ob es tatsächlich eine war, ist unklar. Jedenfalls soll der 25-jährige Dünnes den Mann an der Linie berührt oder geschubst haben.
Tatsache ist nur, dass Königs Wusterhausen das Spiel noch mit 3:2 gewonnen und das Schiedsgericht nach Spielende einen Eintrag in den Spielberichtsbogen zum Thema Tätlichkeit vorgenommen hat. Ob der nachträgliche Vermerk Folgen hat und Dünnes eventuell gesperrt wird, wird derzeit geprüft.
Sicher ist hingegen, dass das volleyball-magazin in seiner März-Ausgabe ein Porträt über Dünnes bieten wird. Im Gespräch mit vm-Redakteur Felix Meininghaus hatte sich Dünnes als ruhiger Zeitgenosse präsentiert. Nun wird das vm ihn noch einmal befragen zu den Vorgängen am Samstag. Die Antworten sind nachzulesen im nächsten Heft: Erscheinungstermin ist der 25. Februar.
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