Es war ein hartes Stück für den Meister, doch letztendlich hat er die Aufgabe mit Erfolg hinter sich gebracht. Der VfB Friedrichshafen hat am Samstag das von 4753 Zuschauern – Rekord in der laufenden Saison 2009/2010 – besuchte Topspiel in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen den SCC Berlin mit 3:2 (25:19, 25:21, 20:25, 19:25, 15:7) gewonnen und bleibt damit ungeschlagen an der Tabellenspitze. Für die Kontrahenten ging es aber nicht nur um Punkte in der Bundesliga, sondern auch um eine gelungene Generalprobe für die anstehenden Aufgaben im Europapokal. Friedrichshafen trifft am Mittwoch in der Play-off-Runde mit zwölf Teams in eigener Halle auf das österreichische Team von Hypo Tirol Innsbruck. Berlin ist am Donnerstag im Achtelfinals des Challenge Cups bei Ribnica Kraljevo in Serbien gefordert. Für den VfB ist es das Hinspiel, für den SCC das Rückspiel. Berlin hatte das Hinspiel mit 3:0 gewonnen und braucht nur noch einen Satz, um ins das Viertelfinale einzuziehen.
Das Duell auf Ligaebene zwischen dem Hauptstadtteam und dem Team vom Bodensee könnte es in den Play-offs der Mannschaften auf den Plätzen eins bis acht der Normalrunde durchaus wieder geben. Doch bis dahin sind noch viele Hürden zu bewältigen. Vorerst bleibt Friedrichshafen Branchenführer. Zweiter ist nach wie vor Generali Haching. Der Pokalsieger 2009 und Pokalfinalist 2010 holte sich am Sonntagnachmittag Saisonsieg Nummer 14 durch ein 3:1 (25:18, 25:19, 18:25, 25:19) gegen den Tabellen-Vorletzten Moerser SC. In Haching dürfte die Nachricht vom Ergebnis aus Düren Freude ausgelöst haben. Evivo Düren, Gegner der Hachinger am 7. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen, wo das Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinale 2010 ausgetragen wird, hat sein Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen verloren. Für die Gäste war das 3:2 (18:25, 22:25, 25:20, 25:17, 15:12) in Düren das erste Erfolgserlebnis nach sechs Niederlagen in der Liga hintereinander.
Auftatmen auch beim EnBW TV Rottenburg: Das 3:0 (25:20, 25:18, 25:19) war der erste Sieg nach vier Misserfolgen. Damit bleiben die Rottenburger auf Rang fünf, hinter Düren und Berlin.
Einen Dämpfer musste der TV Bühl hinnehmen, der sein Heimspiel gegen die RWE Volleys Bottrop verloren hat. Für die Bottroper, Sieger in Bühl mit 3:1 (25:21, 23:25, 25:20, 25:20), war es der fünfte Saisonsieg, durch den sie auf Rang neun klettern und sich weiter aus der Abstiegszone entfernen. Die Rote Laterne behalten weiterhin die Wuppertal TITANS, die am Sonntag in eigener Halle dem VC Franken in vier Sätzen (20:25, 19:25, 26:24, 30:32) unterlegen waren.
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