Oliver Venno lieferte einen guten Einstand beim VfB Friedrichshafen. Foto: Kram

24Okt2010

Dürens Fehlstart beim CV Mitteldeutschland

Sven Anton machte erst gar nicht den Versuch der Schönrednerei: „Die waren gut und wir nicht”, sagte Dürens Trainer nach dem 2:3 seines Teams im ersten Saisonspiel beim CV Mitteldeutschland. Wo die Rheinländer noch in der letzten Spielzeit keinen Satz abgegeben haben, hatten sie nun das Nachsehen und die Hausherren durften jubeln, als sie nach 112 Minuten Spielzeit den Sieg mit 25:21, 21:25, 25:17, 17:25 und 15:9 unter Dach und Fach gebracht hatten. „Wir waren einfach nur solide”, sagte Anton, „und das reicht nicht. Ich habe nach dem Spiel mit Mark Siebeck gesprochen, der meinte, es sei die beste Leistung seines Teams gewesen.” Siebeck ist Neuzugang beim CV Mitteldeutschland, dem früheren VC Bad Dürrenberg/Spergau und im Oktober einer der ersten „Stars des Monats” der DVL-Imagekampagne „Echte Menschen. Echte Stars”. Mit 19 Punkten fügte sich Siebeck gleich gut ein an neuer Wirkungsstätte, während Düren noch ohne Neuzugang Stefan Hübner spielte und WM-Teilnehmer Christian Dünnes trotz seiner 21 Punkte noch nicht in Bestform ist, wie sein Trainer sagt: „Man merkt ihm die WM-Müdigkeit deutlich an. Es wird auch noch eine Weile dauern, bis er voll fit ist.”

Seinen zweiten Saisonsieg feierte bereits der SCC Berlin, der sich nach dem 3:0 am Mittwoch gegen die Netzhoppers KW-Bestensee auch beim EnBW TV Rottenburg durchsetzte. In der Tübinger Paul-Horn-Arena feierten die Gäste wie in der letzten Saison ein 3:1 (25:23, 25:9, 27:29, 25:17). „Zwei Spiele, zwei Siege, das ist das, was wir uns erhofft hatten”, sagte SCC-Coach Mark Lebedew.

Die Netzhoppers zeigten sich derweil bei ihrem zweiten Auftritt gut erholt und siegten in eigener Halle gegen den TV Bühl in vier Sätzen (27:29, 25:22, 25:21, 25:18).

Meister Friedrichshafen eröffnete die Saison standesgemäß mit einem 3:0 (25:18, 25:23, 25:18) gegen den Moerser SC. VfB-Co-Trainer Ulf Quell, der den gesperrten Cheftrainer Stelian Moculescu auf der Bank vertrat, sagte: „Insgesamt können wir mit diesem ersten Spiel zufrieden sein. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns im Laufe der Saison noch steigern werden.”

Nicht minder souverän präsentierte sich Pokalsieger Generali Haching bei seinem ersten Einsatz. Beim Zurich Team VC Olympia Berlin holten sich die Münchner zwei Punkte ab mit einem 3:0 (25:10, 25:21, 25:19).

Im Westderby zwischen den RWE Volleys Bottrop und den A!B!C! Titans Bergisches Land behaupteten sich die Gastgeber durch ein 3:1 (25:17, 22:25, 25:20, 25:15).

Bereits am Mittwoch (27. Oktober) geht es mit einem vollen Programm weiter im Oberhaus der Männer. Sechs Partien stehen an, erstmals ist auch Aufsteiger VC Gotha gefordert, muss allerdings gleich gegen den Titelverteidiger Friedrichshafen ran. Auf ein besseres Abschneiden als zum Saisonstart wartet Sven Anton, der mit seinen Mannen Heimrecht gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin genießt: „Ich hoffe, dass es leichter wird als am Samstag und wir langsam unser Selbstvertrauen wieder finden.”

Von:  DVL

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