Erster Sieg im Oberhaus: Das Zurich Team VCO Berlin darf feiern. Foto: Herfet

31Okt2010

Düren tut sich in der Fremde schwer

Der Pokalsieger hat ein Machtwort gesprochen: Generali Haching hat sich in der Spitzenbegegnung des dritten Spieltages in eigener Halle gegen evivo Düren glatt mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:22) durchgesetzt und damit Saisonsieg Nummer zwei gefeiert. Die Münchner benötigten nur 77 Minuten Spielzeit, um wieder einmal die Rheinländer in die Schranken zu weisen. Für Düren gilt dagegen: Auswärts hat das Team von Trainer Sven Anton in der neuen Saison noch keinen Erfolg vorzuweisen. 2:3 beim CV Mitteldeutschland, nun die Niederlage in Haching. Am Mittwoch steht die nächste hohe Hürde an: Düren ist zu Gast beim SCC Berlin. Spielbeginn in der Max-Schmeling-Halle ist um 19.30 Uhr.

Die Mannschaft von Coach Mark Lebedew konnte sich am Samstag beim CV Mitteldeutschland behaupten. Nach dem 3:1 (27:29, 25:22, 25:20, 25:22) stufte Lebedew den Erfolg als „echten Arbeitssieg” ein: „Glücklicherweise konnten wir ab Satz zwei die Kontrolle über das Spiel gewinnen und so die Wende einleiten.” Berlin bleibt Spitzenreiter mit vier Siegen vor dem spielfreien VfB Friedrichshafen und Haching mit jeweils zwei gewonnenen Spielen.

Die Partien in Haching und beim CV Mitteldeutschland waren im übrigen die einzigen, die nicht erst nach fünf Sätzen entschieden waren. Andernorts ging es spannender und kapriolenreicher zur Sache. Den Anfang machte am Samstag das Zurich Team VC Olympia Berlin, als es sich nach Satzrückstand gegen die A!B!C! Titans Bergisches Land noch das erste Erfolgserlebnis besorgte. Mit 27:25, 22:25, 21:25, 25:22 und 15:7 siegte das junge Team, das außer Konkurrenz in der höchsten deutschen Spielklasse mitspielt. Den Wuppertalern wird die Niederlage allerdings schmerzen, denn auf deren Konto zählen die beiden Minuspunkte. VCO-Trainer Söhnke Hinz konnte mit seiner Mannschaft zufrieden sein: „ Wir haben heute wieder eine Leistungssteigerung gezeigt, und tolle Moral bewiesen.”

Am Sonntag schrieb dann der zweite Neuling im Oberhaus Geschichte. Der VC Gotha drehte die Partie bei den NETZHOPPERS KW-Bestensee nach zwei verlorenen Sätzen und landete mit 21:25, 20:25, 25:20, 25:21 und 15:13 den ersten Sieg.

Beim EnBW TV Rottenburg entwickelt sich dagegen so langsam ein Fünf-Satz-Trauma. Wie am Mittwoch beim TV Bühl lag das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger auch im Heimspiel gegen den Moerser SC klar auf Siegkurs (25:21, 25:22). Doch dann drehten die Adler vom Niederrhein auf und hatten nach drei spannenden Sätzen (28:26, 25:20, 10:15) die Nase vorn. Rottenburg bleibt damit die einzige noch sieglose Mannschaft der Liga und liegt auf dem letzten Tabellenplatz mit 0:6 Punkten.

Dem TV Bühl ist bei den RWE Volleys Bottrop ein Kunststück wie gegen Rottenburg nicht gelangen. Die Bottroper bewahrten auch nach einem 1:2 Satzrückstand die Nerven und durften nach 118 Minuten Spielzeit das 3:2 (21:25, 25:18, 15:25, 25:20, 15:12) bejubeln.

Von:  DVL

volleyball magazin - inhalt und probelesen
Wir auf Facebook
VM Probeheft
philippka shop
Leistungsreserve Athletiktraining
DVD • funktionelles Athletiktraining