Eric Koreng, neuer Bundestrainer Beach für den Männerbereich. Foto: DVV

24Mai2017

Endlich offiziell: Eric Koreng ist Bundestrainer Beach der Männer

Ein „alter Bekannter” ist nun auch offiziell Bundestrainer Männer im Beachvolleyball: Der einstige Weltklassespieler und Olympia-Fünfte von Peking 2008, Eric Koreng, übt in Abstimmung mit seinem Arbeitgeber, der Bundeswehr, die neue Position aus und kümmert sich mit Chef-Bundestrainer Martin Olejnak um das Training und die Ausbildung der deutschen Männer-Duos in Hamburg.

Damit ist die letzte noch offene Personalie am zentralen Beachvolleyball-Stützpunkt Deutschlands geschlossen, für Vize-Präsident Andreas Künkler auch eine Maßnahme, von der er sich Signalwirkung erhofft: „Mit Eric hat es endlich ein Weltklassespieler zum Nationaltrainer im Erwachsenenbereich geschafft. Ich wünsche mir, dass mehr Spieler nach ihrer Karriere diesen Weg beschreiten.”

Koreng hatte bereits vor seinem Karriereende die Trainerausbildung begonnen und war seit 2015 als Bundestrainer für die bei der Bundeswehr angestellten Beachvolleyballer zuständig. Diese Tätigkeit übt der 35-Jährige, der bereits seit Januar am Stützpunkt tätig ist, auch weiter aus. Koreng sagt: „Die Arbeit als Trainer ist der Grund, weswegen ich meine Karriere als Spieler beendet habe. Bereits als Spieler habe ich mit Blick auf die Zeit nach meiner aktiven Spielerlaufbahn die A-Trainer Lizenz erworben. Ohne das konkrete Angebot des DVV, als Nachwuchstrainer zu arbeiten, hätte ich sicherlich noch bis mindestens bis 2016 weitergespielt.”

Koreng war einer der besten deutschen Spieler der jüngeren Vergangenheit. Mit seinem langjährigen Partner David Klemperer feierte er die größten Erfolge, u.a. den 5. Platz in Peking 2008, den 4. Platz bei der Weltmeisterschaft in Stavanger 2009, EM-Bronze 2007 in Valencia oder den Grand Slam-Sieg 2010 in Stavanger. Nun soll er mit Martin Olejnak dafür sorgen, dass die deutschen Männer an seine Erfolge anknüpfen. Koreng sagt: „Wir sind ein gut eingespieltes Duo. Martin strahlt große Souveränität und Ruhe aus. Von seiner Erfahrung und Kompetenz als Trainer profitiere ich natürlich, ebenso die Spieler. Ich versuche meine Energie und Motivation einzubringen. Wir reden viel miteinander. In unserem Büro wird es selten ruhig. Wenn Martin auf der World Tour unterwegs ist, übernehme ich das Heimtraining mit den Teams, die nicht mitgefahren sind.”

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