Gegen Frankreich chancenlos: Denis Kaliberda und die DVV-Männer müssen auf die zweite Chance hoffen, um sich für die WM zu qualifizieren

29Mai2017

DVV-Männer: Nachsitzen bei der WM-Qualifikation

Getrübte Stimmung, statt Feierlaune: Nach dem 0:3 gegen Frankreich und zuvor vier deutlichen 3:0-Siegen geht es für die DVV-Männer beim finalen Turnier um die WM-Qualifikation um alles oder nichts.
 
Während die starken Franzosen und die Teams aus den Niederlanden, Russland, Slowenien, Serbien und Finnland über die erfolgreiche WM-Qualifikation jubelten, gab es Ernüchterung beim deutschen Team. DVV-Sportdirektor Christian Dünnes sagte: „Gegen Europameister kann man verlieren. Frankreich war an diesem Abend einfach besser. Ich bedanke mich vor allem bei den älteren Spielern, die sich für das Team eingebracht haben. Jetzt gilt es, die weiteren Höhepunkte des Jahres vorzubereiten. Die World League mit einem runderneuerten Team ist der Anfang, die auch auf den zweiten Teil der WM-Qualifikation vorbereitet.“
 
Das Ziel war die direkte Qualifikation, nun gibt es den ungemütlichen Weg über ein Sechser-Turnier (voraussichtlich 18. bis 23. Juli). Gegner sind dann die Slowakei, Estland, Weißrussland, Spanien und Belgien mit Ex-Bundestrainer Vital Heynen. Die Belgier verloren ihr entscheidendes Spiel gegen Vize-Europameister Slowenien mit 1:3 und dürften neben den Esten härtester Gegner sein. Der Ausrichterort steht noch nicht fest.

Für das deutsche Team würde die Nicht-Teilnahme an der WM 2018 einen großen Rückschritt bedeuten, schließlich holte die Mannschaft 2014 bei der WM in Polen noch Bronze. „Die WM-Qualifikation hat gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft sein können. Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns“, sagt Außenangreifer Christian Fromm.
 
Bis zur zweiten Chance ist noch ein wenig Zeit, die mit der Teilnahme an der World League sinnvoll gefüllt ist. In dieser geht es bereits am Pfingst-Wochenende (2. bis 4. Juni) mit dem Heimspiel in Frankfurt los (Tickets unter www.ADticket.de). Dann sind Kasachstan, Österreich und Venezuela die Gegner. Die Österreicher zählen auch zu den Enttäuschten des Qualifikations-Wochenendes, das für sie prächtig begann. Doch im letzten Spiel verpasste die Mannschaft von Trainer Michael Warm durch ein 1:3 gegen Moldawien den zweiten Platz in der Gruppe, der gleichbedeutend mit einem weiteren Duell mit den DVV-Männern gewesen wäre.

Diagonalangreifer Simon Hirsch freut sich auf die Duelle in Frankfurt: „In der World League gilt es für die jungen Wilden zu zeigen, was sie bisher gelernt haben. Alle wollen zeigen, was sie können und sich profilieren.“ Und Fromm ergänzt: „Das Teamgefüge stimmt. Wir müssen in jedem Spiel 100 Prozent geben. Ich bin guter Dinge, dass wir die Spiele gewinnen und uns für die Endrunde in Mexiko qualifizieren.“

Von:  dvv

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