Deutschlands Behinderten-Beachvolleyballer wollen nach China

06Mär2019

Behinderten-Beachvolleyballer bitten um Hilfe

Früher war Standvolleyball in Deutschland eine ganz große Nummer: Die Behinderten-Nationalmannschaft war das Maß aller Dinge, regelmäßig räumte das Team von Trainer Athanasios Papageorgiou bei den Paralympics Gold ab.

Doch die glorreiche Ära endete abrupt, weil Volleyball aus dem Programm gestrichen wurde. Nun steht Beachvolleyball für Behinderte in den Startlöchern. Es ist eine neue Sportart, die bislang vergeblich auf die Unterstützung des Deutschen Behinderten-Sportverbands (DBS) wartet. Derweil versucht der Weltverband World ParaVolley, Beachvolleyball für Behinderte durch die Organisation von internationalen Turnieren als Sportspiel zu etablieren.

Die deutschen Behinderten-Beachvolleyballer wünschen sich nichts sehnlicher, als ihrer Nationalmannschaft am ersten Turnier von World ParaVolley in der chinesischen Stadt Fuzhou teilzunehmen. Allein: Es fehlen die finanziellen Mittel, weil es keine öffentliche Förderung gibt. Daher haben die Athleten und ihr Trainer Papageorgiou eine Crowdfounding-Aktion ins Leben gerufen. Bis Ende April sollen 2000 Euro zusammenkommen, bislang konnte die Hälfte des anvisierten Betrags gesammelt werden. Wer einen Beitrag leistet, um die deutschen Spieler nach China zu bringen, darf kleine Prämien als Dankeschön erwarten. Hier geht es zur Crowdfunding-Aktion. 

Von:  fex

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