Hochkonzentriert: Die Schwerinerinnen Laura Barfield (links) und Greta Szakmary. Foto: Michael Dittmar

09Mai2019

Play-off-Finals Frauen: Schwerin demonstriert Stärke – Titelvergabe erst am Samstag

Die Männer haben es vorgemacht, die Frauen ziehen nach. Mit einem klaren 3:0 (15, 18, 16) hat der SSC Palmberg Schwerin im vierten Spiel der Play-off-Finalserie gegen Allianz MTV Stuttgart sein zweites Spiel gewonnen und ein Entscheidungsmatch am Samstag erzwungen. Beide Teams, Meister und Pokalsieger, haben ihren Heimvorteil perfekt ausgenutzt, jetzt treffen sie in nur 48 Stunden in der Scharrena wieder aufeinander. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, die Partie wird auf Sport1 übertragen.

Das vierte Duell war eine einseitige Angelegenheit, die Gastgeber zeigten eine Demonstration ihrer Stärke. Schwerins Trainer Felix Koslowski sagte im TV-Interview mit heiserer Stimme: „Der Druck war riesig für uns. Aber immer wenn man uns das Messer an die Kehle setzt, spielen wir unseren besten Volleyball.”

Stuttgart fand nie in einen Rhythmus und ließ sich insbesondere vom Schweriner Aufschlagspiel beeindrucken. Mit einem Sieg hätten die Schwaben bereits ihren ersten Meistertitel feiern können, doch mit der Leistung an diesem Tag war daran nicht zu denken. Spielführerin Jana-Franziska Poll sagte mit Blick auf Samstag: „Wenn wir da gewinnen wollen, müssen wir Vollgas geben.”

Überschattet wurde die Spiel in der ausverkauften Palmberg-Arena von einer Verletzung bei der Stuttgarterin Julia Schäfer, die sie sich Mitte des zweiten Satzes nach einer Abwehraktion zugezogen hat. Eine Diagnose steht aus, es sah allerdings nach einer Knieverletzung aus. Teamkollegin Poll sagte: „Wir wollten eigentlich für Julia spielen, aber das hat überhaupt nicht geklappt.”

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