Siegerteams in Münster: Karla Borger und Julia Sude, Bennet und David Poniewaz. Foto: HochZwei/Malte Christians

13Mai2019

Beach: Highlight-Videos vom Tourstart in Münster

Karla Borger/Julia Sude und Bennet Poniewaz/David Poniewaz haben das mit 30.000 Euro dotierte Turnier der Techniker Beach Tour on Münster gewonnen. Das Turnier der ranghöchsten deutschen Tour bildete zum sechsten Mal den Auftakt und wurde zum zehnten Mal auf dem Schlossplatz ausgetragen.

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Eine starke Turnierleistung zeigte das topgesetzte Nationalteam Borger/Sude. Ohne Satzverlust zogen sie in das Finale ein und behielten auch dort ihre weiße Weste. Sie dominierten das Spiel gegen ihre Vereinskollegen Anna Hoja/Stefanie Hüttermann (DJK TuSA 06 Düsseldorf) klar und siegten mit 21:16 und 21:11. „Das war ein perfekter Abschluss der drei Tage in Münster und gleichzeitig unser erster gemeinsamer Turniererfolg auf der Tour“, sagte Karla Borger. Auf die Favoritenrolle angesprochen sagte Julia Sude: „Wir versuchen immer die Lockerheit im Team zu behalten, aber auch das ist kein Garant für einen Sieg auf der deutschen Tour. Jedes Team gibt alles, wenn sie gegen uns spielen, da müssen wir hochkonzentriert bleiben und unsere Leistung abrufen.“

Während Borger/Sude ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, war der Sieg der Poniewaz-Zwillinge durchaus eine Überraschung. Sie konnten das Finale gegen Alexander Walkenhorst/Sven Winter von Beginn an bestimmen und setzten sich mit deutlich mit 21:15 und 21:12 durch. „Der Sieg ist fast unbeschreiblich. Wir hatten keine optimale Vorbereitung, zumal David sechs Wochen mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Wir sind ohne Erwartungen angereist, aber das ist jetzt Megageil“, sagte Bennet Poniewaz. Sein Bruder David ergänzte: „Es hat super viel Spaß gemacht, volles Haus, gute Stimmung, Freunde und Familie sind da, mehr geht nicht.“

Walkenhorst/Winter spielten bis zum Finale ein sehr souveränes Turnier, konnten dort aber nicht an ihre Leistungen anknüpfen. „Bennet und David haben heute überragend gespielt und sind gleich besser ins Spiel gekommen. Wir waren zu defensiv. Das darf man sich in so einem Spiel nicht leisten“, sagte ein enttäuschter Alexander Walkenhorst.

Für die schnellsten Aufschläge der Finalspiele wurden Karla Borger mit 84,5  km/h und David Poniewaz mit 99,1 km/h ausgezeichnet und von der comdirect bank mit jeweils 500 Euro prämiert.

Von:  Comtent/weg

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