Tief geflogen, hoch gewonnen: Düren mit Aushilfs-Libero Tobias Brand, der den verletzten Abwehrchef Blair Bann vertrat

18Okt2019

1. Liga Männer: Düren und Alpenvolleys siegen

Düren darf einen gelungenen Start in die neue Erstliga-Saison feiern. Mit 3:1 bezwangen die Rheinländer vor 1800 Zuschauern die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee. „Das war ein typisches erstes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen“, sagte Spielmacher Tomas Kocian: „Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben.“ 

So setzte sich Düren durch, weil es in Angriff, Aufschlag und Block besser war als die intensiv kämpfenden Gäste aus Brandenburg. Das Fehlen des verletzten Abwehrchefs Blair Bann machte sich auf Dürener Seite bemerkbar.

„Wir haben schon noch einiges zu tun", sagte Tim Broshog, der zum besten Spieler der Partie gewählt wurde: "Da waren ein paar einfache Fehler zu viel dabei. Aber es war unser erstes Spiel. Die Netzhoppers hatten schon eine Partie gespielt. Deswegen gibt es am Ende nicht viel zu meckern.“

Herrsching war vor eigenem Publikum ganz knapp davor, gegen die Alpenvolleys einen 3:0-Sieg einzufahren, hatten im dritten Durchgang Matchball, mussten am Ende jedoch in eine Fünfsatz-Niederlage einwilligen. "Ich bin schon ein wenig enttäuscht", gab Herrschings Trainer Max Hauser nach dem Aufeinandertreffen mit der tiroler-oberbayerischen Kombination zu. "Es hätten drei Punkte sein können. Wir haben Matchball, schlagen gut auf, können den entscheidenden Zähler aber nicht machen." Stattdessen springen die favorisierten Alpenvolleys von der Schippe und drehen das Match vor 800 Zuschauern um. 

 

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