Der Dresdner SC muss in den kommenden Wochen ohne Kapitän Mareen von Römer planen

25Okt2019

1. Ligen: Einige Klubs haben Verletzungssorgen

Über den Streit zwischen dem Deutschen Meister aus Stuttgart und dem Deutschen Volleyball-Verband bezüglich der Nationalspielerin Pia Kästner berichten wir im aktuellen Volleyball Magazin. „Wir haben eine kaputte Spielerin zurückbekommen“, schimpfte Stuttgarts Sportdirektorin Kim Renkema. Inzwischen gibt es eine Einigung, wie sich die Kommunikation zwischen Vereinen und Verband verbessern ließe. Die Stuttgarter Zeitung berichtet, jede Spielerin, die für die sechsmonatige Nationalmannschafts-Periode abgestellt wird, soll von ihrem Club ein ärztliches Bulletin mitbekommen.

Darin stünde, welche gesundheitlichen Probleme und körperlichen Defizite sie hat. Nach drei Monaten würde es ein Update der medizinischen Abteilung der DVV-Auswahl für die Bundesligisten geben, und am Ende des Sommers würde die Spielerin einen Bericht über etwaige Verletzungen und ihren physischen Stand zu ihrem Arbeitgeber mitnehmen. „Wenn wir diese Form der Kommunikation festschreiben, wäre das für alle Beteiligten eine sehr gute Lösung“, sagt Kim Renkema: „Damit ist die Sache für uns beendet. Jetzt ist vor allem wichtig, dass Pia Kästner möglichst schnell wieder gesund wird.“

Wie lange dies dauern wird, ist völlig offen. Bisher hat die Zuspielerin noch nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Auch in Dresden machen sie sich Sorgen um ihre Zuspielerin. Mareen von Römer muss mindestens vier Wochen pausieren. Die Ärzte diagnostizierten bei der 32-Jährigen eine Lungenentzündung. Der DSC-Kapitän war schon mit Beschwerden in die ersten beiden Spiele gegangen, doch dann stellte sich noch ein stechender Schmerz ein, den ein Hämatom an der Lunge verursachte. Mit Antibiotikum wird die Krankheit bekämpft, dazu verordneten die Ärzte ihr vor allem Ruhe.

Die benötigt auch Lorenz Karlitzek, der dem TV Rottenburg bis auf Weiteres nicht zur Verfügung steht. Während der letzten Wochen plagten den aus Frankfurt gekommenen Angreifer immer wieder Ermüdungserscheinungen und er fühlte sich schlapp. In den letzten Tagen sendete sein Körper ihm immer deutlichere Signale, dass er nach den vielen Monaten harten Trainings nicht richtig regenerieren kann.

Gemeinsam mit der sportlichen und medizinischen Abteilung des TV Rottenburg und seiner Familie wurde die Entscheidung getroffen, bis auf weiteres seinem Körper eine Auszeit zu geben und nur regenerativ zu trainieren. Das wichtigste bei der Entscheidung ist, die Gesundheit des Sportlers zu schützen. Der 20-jährige wird demnach in den kommenden Begegnungen nicht im Aufgebot des TV Rottenburg stehen.

Von:  fex

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