Polina Malik stammt aus Israel und schmettert für die Ladies in Black Aachen (Foto Andreas Steindl)

25Dez2019

Polina Malik: „Ich fühle mich sicher”

Polina Malik, die für die Ladies in Black Aachen ans Netz geht, ist eine von nur zwei Volleyballerinnen aus Israel, die ihr Geld im Ausland verdienen. Angst, sich als Jüdin in Deutschland zu bewegen, hat die 21-Jährige nicht. „Ich fühle mich sicher“, sagt sie.

Dennoch ist es eine neue Situation – auch für ihre Mitspielerinnen in Aachen. Denn Polina Malik ist eine Spielerin, die aus einem Krisengebiet stammt. Eine, die sich Sorgen macht, ob es ihrer Familie gut geht. „Wenn ich höre, dass es zuhause Gefechte oder Bombenangriffe gibt, bin ich mit meinen Gedanken natürlich nicht immer beim Volleyball“, sagt sie: „Die Mädels merken das schnell und helfen mir.“

Die Israelin fühlt sich gut aufgehoben – auch sportlich. Denn jetzt, wo sie zum ersten Mal als Profi zwei Mal täglich trainiert, merkt sie, wie schnell ihre Entwicklung vorangeht. „Ich habe noch nie so große Fortschritte gemacht wie jetzt unter unserer Trainerin Saskia van Hintum“, sagt sie. Diese gebe ihr regelmäßig Kurzeinsätze und damit das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Von:  cku

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