Sie freuen sich, dass sie einen neuen Trainer haben: Karla Borger (links) und Julia Sude, Deutsche Meisterinnen des Jahres 2019

05Nov2020

Thomas Kaczmarek ist neuer Trainer von Borger/Sude

Die neue Konstellation besteht schon seit einigen Wochen, nun kann sie auch offiziell kommuniziert werden: Karla Borger und Julia Sude haben einen neuen Trainer: Burkhard Sude wird beim Nationalteam nicht mehr die sportliche Leitung haben, für ihn hat Thomas Kaczmarek das Training übernommen.

Warum es zum Wechsel gekommen ist, begründet „Mr. Volleyball” wie folgt: „Ich habe mich gemeinsam mit dem Team darauf verständigt, dass ich mich wieder mehr um meine Praxis in Neukirch kümmern werde”, sagt Sude: „Die doppelte Belastung als Inhaber einer Zahnarztpraxis und als Headcoach eines international erfolgreichen Beachvolleyball Teams lässt sich auf Dauer nicht miteinander vereinbaren.” Er werde dem Team „natürlich auch in Zukunft als Berater immer zur Seite stehen”.

Nun arbeitet also der ehemalige Abwehrspieler Kaczmarek mit den Deutschen Meistern von 2019. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe”, sagt der 34-Jährige, „ich kenne Karla und Julia schon sehr lange, auch noch aus meiner aktiven Zeit. Wir wollen gemeinsam die letzten Meter auf dem Weg zu den Olympischen Spielen bestreiten. Die beiden sind zwei sehr erfahrene und gestandene Spielerinnen, das macht die Zusammenarbeit angenehm.” 

Bei Kaczmarek waren Kapazitäten freigeworden, weil sich Kim Behrens und Cinja Tillmann, mit denen er bis dato gearbeitet hatte, nach Beendigung der Saison getrennt hatten. Cinja Tillmann wird in Zukunft am Bundesstützpunkt in Hamburg trainieren.

Der Start für Borger/Sude und ihren neuen Trainer verlief holprig, was der Corona-Pandemie geschuldet ist. „Sie können nur mit Hindernissen trainieren”, berichtet Manager Constantin Adam. So musste ein Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen, wo gemeinsame Trainingseinheiten mit Cinja Tillmann und Svenja Müller geplant waren, aufgrund des Teil-Lockdowns abgesagt werden. Auch in Stuttgart gibt es immer wieder Einschränkungen. So kann „Katsche” mit seinem Team am Olympiastützpunkt nur arbeiten, wenn er eine Maske trägt. „Es ist derzeit nicht abzusehen, wann es wieder normal wird”, sagt Adam und kommt zu einem Fazit, das derzeit wohl die meisten Menschen unterschreiben würden: „Corona nervt!”

 

Von:  fex

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