Start der VBL: Serienmeister Berlin ist immer noch hungrig
Acht Titel in Serie, die klare Nummer eins in Deutschland – und noch immer hungrig: Die Dominatoren der Berlin Recycling Volleys sind auch in der neuen Saison der Volleyball-Bundesliga (VBL) die Gejagten. Während die vielen Verfolger den großen Favoriten mit den deutschen Olympia-Fahrern Ruben Schott, Tobias Krick, Johannes Tille und Moritz Reichert irgendwie einbremsen wollen, nimmt der Branchenprimus wieder große Ziele ins Visier.
Das Selbstvertrauen ist groß. „Ich bin von unserer Frühform positiv überrascht“, bilanzierte Kapitän Schott nach dem Erfolg im Ligacup: „Die Ergebnisse in der Saisonvorbereitung waren nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber der Trainer hat es gut gesagt: Wir wollen nicht Meister der Vorbereitung werden, sondern zur Stelle sein, wenn die Titel vergeben werden.“ Das sei seiner Mannschaft jetzt zum Start gut gelungen, sagte der 30-Jährige zufrieden.
Doch während der Favorit mit breiter Brust in die Saison startet, rätselt die Konkurrenz, wie sie den schier übermächtigen Gegner überhaupt stoppen kann. Erster Herausforderer der Berliner wird wohl wieder der VfB Friedrichshafen sein. Der Dauerrivale war in der vergangenen Saison nah am Titel dran, führte in der Finalserie bereits mit 2:0 Siegen – um dann am Ende doch wieder mit leeren Händen dazustehen.
Das verlorene Endspiel aus dem Vorjahr soll da für Motivation sorgen. „Wir sind zu 110 Prozent bereit, so ein Finale auch einmal zu gewinnen“, sagte Böhme, der mit seinem Team am Freitag gegen den ASV Dachau (20.00 Uhr) die Bundesliga eröffnet. Der große Rivale Berlin startet am Samstag gegen die Helios Grizzlys Giesen (18.00/beides Dyn).
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