Volleyball Magazin

Ein Stück Normalität

Friedrichshafen, Dresden, Stuttgart, Dresden – in den zurückliegenden Wochen war ich in Sachen Volleyball viel unterwegs. Knapp 4800 Kilometer kamen so zusammen, mehr als 62 Stunden per Auto und Bahn. Die Reisen zu den Finalspielen der 1. Ligen brachten mir ein Stück Normalität zurück. Das meine ich positiv! Schließlich waren zuvor aufgrund der Corona-Pandemie viele Reisen für mich nicht möglich.

Was ich bei jedem Spiel in dieser Saison erlebt habe, war Volleyballsport in einer noch nie dagewesenen Form. Die fehlenden Zuschauer machten die Spiele puristischer, zeigten Volleyball in seiner Essenz. Es spielte keine Rolle mehr, ob Fans die Halle in ein Tollhaus verwandelten oder nicht. Stattdessen zählte einzig die sportliche Leistung. Wer auf dem Feld spielerisch und mental die bessere Vorstellung bot, gewann. 

Dass insbesondere den Spielern ihre Fans fehlten, kann ich verstehen. Zugleich ist es ein wunderbares Kompliment an diejenigen, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Enthusiasmus hinter den Mannschaften stehen. Man kennt es aus zahlreichen Situationen im Leben: Oft fallen die scheinbar selbstverständlichen Dinge erst dann auf, wenn sie nicht mehr da sind. 

Diese Bundesligasaison war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Sie hat uns wachsen lassen und nicht zuletzt neue Möglichkeiten auf gezeigt, von denen wir auch dann profitieren werden, wenn wieder die so sehr vermisste Normalität ein gekehrt ist.

Ihre Conny Kurth

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