Volleyball Magazin

Stürmische Zeiten

Was ist denn derzeit los im deutschen Volleyball? An allen Ecken und Enden brennt es lichterloh. Eine Katastrophe jagt die nächste. Im DVV geht es drunter und drüber. Finanziell ist der Verband am Limit. Sponsoren für die Hallen-Nationalteams fehlen. Die nationale Beach Tour ist bedenklich ins Wanken geraten und lässt Schlimmes befürchten. Eine Einigung mit Alexander Walkenhorst und seinen Mitstreitern ist nach wie vor nicht in Sicht. Zukunftsprognose – schwierig.

Auch in der Volleyball-Bundesliga liegen die Nerven blank. Die 76 Erst- und Zweitligisten konnten sich auf keinen gemeinsamen TV-Partner einigen. Inzwischen sind die Gräben zwischen Frauen- und Männern sowie zwischen Erst- und Zweitligisten so tief, dass sie kaum noch überbrückbar scheinen. Miteinander – Fehlanzeige.

Zugleich schrumpft die Männer-Bundesliga immer weiter. Nach dem Rückzug Bühls gehen in der kommenden Saison nur noch neun Teams an den Start. Vorausgesetzt, alle Klubs halten der wirtschaftlichen Prüfung stand. Einen Absteiger wird es wiederum nicht geben. Aussichten – dürftig.

Wo sind sie also, die guten Nachrichten, über die wir viel lieber berichten würden? Vielleicht kommen sie in den kommenden Wochen von den DVVTeams, die in Rimini bei der Volleyball Nations League für Furore sorgen. Oder aber von den Beachvolleyballern in Sotschi und Ostrava, die sich bei den dortigen Turnieren der World Tour in die Medaillenränge spielen. Drücken wir die Daumen!

Ihre Conny Kurth

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