Volleyball Magazin

Was für ein Finale

Wow, es dröhnt noch immer in den Ohren: Was für eine WM in Hamburg, aus Rothenbaum wurde Rothenbeach und mittendrin zwei Rookies, die mit  Silber glänzten, was nie und nimmer zu erwarten war. Thole/Wickler waren die Stars einer Mega-Party, die dokumentierte, dass unser Sport Massen und Medien begeistern kann.

Auch für mich war es ein Finale mit Gänsehautfaktor. 34 Jahre durfte ich  unseren Sport begleiten, erst bei der „deutschen volleyball-zeitschrift” und später beim „Volleyball Magazin”. Mit allen Höhen und Tiefen, mit Medaillengewinnen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften,  überall in der Welt, mit gescheiterten Teams, Trainern und Funktionären. Nach 410 Ausgaben verabschiede ich mich und bedanke mich bei den Lesern und Wegbegleitern. Manche sind noch länger dabei als ich. Beim Supercup in Hannover habe ich als Ortsunkundiger in einer U-Bahn-Station ein älteres Ehepaar nach dem Weg zum Hauptbahnhof gefragt. Im Weggehen sagte der Mann: „Wir kennen Sie, aus dem Magazin, das wir seit den 70er-Jahren beziehen.” Das ist in Zeiten unserer schnelllebigen Medienlandschaft sehr ungewöhnlich. Danke für diese Treue!

Ich freue mich auf weitere Treffen dieser Art. Volleyball bleibe ich verbunden, denn jetzt darf ich ja einfach mal Fan sein. Man sieht sich, vielleicht bei einer WM.  

Ihr Klaus Wegener

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