Eine kämpferische Mannschaftsleistung führt zum VCW-Sieg über Stuttgart. Foto: Detlef Gottwald

13Feb2017

1. Ligen: Wiesbaden punktet doppelt

Besser hätte der Spieltag für den spielfreien SSC Palmberg Schwerin wohl kaum laufen können: Der ärgste Konkurrent um den Spitzenplatz, Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart, unterlag beim VC Wiesbaden im Tie-Break. Bei den Männern siegten die SWD powervolleys Düren mit 3:1 bei der SVG Lüneburg, womit die ersten vier Plätze bei den Männern vergeben sein dürften.

1. Liga Frauen: Potsdam sichert Platz vier
Gleich zweimal musste der VC Wiesbaden am Wochenende antreten. Geriet das 3:0 gegen die Juniorinnen vom VC Olympia Berlin zur Pflichtaufgabe, konnte der hessische Verein – wie schon zur Jahreswende gegen die Schwerinerinnen – erneut gegen einen Top-Klub glänzen und in fünf Sätzen gewinnen. Dabei sorgte vor allem die eingewechselte Dora Grozer für die Wende und lieferte mit 21 Punkten ihre bislang beste Saisonleistung für Wiesbaden ab: „Es hat heute so viel Spaß gemacht. Am Anfang haben wir in der Annahme geschwächelt – da war es schwer. Aber dann sind wir als Team zusammengerückt und haben das Spiel gemeinsam gedreht", so die 21-jährige Außenangreiferin.

Durch die zwei Siege kletterten die Wiesbadenerinnen auf Platz sechs, der die direkte Play-off-Teilnahme bedeutet. Einen großen Schritt in diese Richtung machte auch der SC Potsdam, der in vier Sätzen gegen den fünfplatzierten USC Münster gewann und den Vorsprung auf sechs Zähler ausbaute. Potsdams Trainer Davide Carli will davon aber noch nichts wissen: „Solange es mathematisch noch möglich ist abzurutschen, sind wir nicht sicher Vierter.“

Wiesbaden – VCO Berlin 3:0 (25:18, 25:18, 25:14)
Dresden – Vilsbiburg 3:0 (26:24, 25:18, 28:26)
Erfurt – Suhl 2:3 (25:20 25:22, 23:25, 18:25, 13:15)
Aachen – Köpenick 3:0 (25:14, 25:17, 25:16)
Potsdam – Münster 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:21)
Wiesbaden – Stuttgart 3:2 (17:25, 25:19, 27:29, 25:19, 15:11)

1. Liga Männer: Düren bleibt oben dran
Düren hat die bittere Heimniederlage gegen die Netzhoppers gut weggesteckt. Der Tabellenvierte siegte in einer packenden Partie mit 3:1 bei den heimstarken "Lüne-Hünen" und hat nun sieben Zähler Vorsprung auf Lüneburg. Der Blick kann somit nach oben gehen, denn die United Volleys haben – bei einem Spiel weniger – nur zwei Zähler mehr auf dem Konto. „In Sachen Körpersprache und Emotionen waren wir voll da”, zollte Dürens Mittelblocker Michael Andrei seinem Team ein Lob. Sollte es zu keinen Verschiebungen in der Tabelle mehr kommen, würden sich beide Teams in den Play-offs wiedersehen.

Knapp vor einer Überraschung, sprich einem Punktgewinn, standen die Netzhoppers. Der Klub aus Brandenburg hatte im dritten Durchgang Satzbälle zur 2:1-Führung gegen den VfB Friedrichshafen. Doch abermals setzten sich die „Häfler” in der Verlängerung (30-28) durch. „Ich ärgere mich schon ein wenig, weil wir nicht einen Punkt geholt haben, den meine Mannschaft nach dieser tollen Leistung verdient gehabt hätte”, sagt Coach Mirko Culic.

Am Tabellenende gab es einen Wechsel: Der VC Olympia Berlin siegte mit 3:1 gegen den TV Rottenburg und gab die „rote Laterne” an Aufsteiger Solingen Volleys ab.

VCO Berlin – Friedrichshafen 0:3 (20:25, 14:25, 17:25)
Berlin – Rottenburg 3:0 (25:20, 25:17, 25:15)
Rhein-Main – Herrsching 3:1 (25:17, 19:25, 25:21, 26:24)
Bühl – Solingen 3:0 (25:20, 25:21, 25:20)
Lüneburg – Düren 1:3 (22:25, 25:18, 19:25, 23:25)
Königs Wusterhausen – Friedrichshafen 1:3 (21:25, 25:17, 28:30, 22:25)
VCO Berlin – Rottenburg 3:1 (25:18, 32:30, 23:25, 25:22)

Von:  DVV/weg

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