Geschwächelt aber doch gewonnen: Stuttgart tat sich gegen Münster schwer, am Ende durfte beim Pokalsieger dennoch gejubelt werden

20Mär2017

Play-offs: Die Favoriten siegen

Acht Spiele, acht Heimsiege: Die Favoriten setzten sich zum Auftakt in die Play-off-Viertelfinals erwartungsgemäß durch. Bei den Frauen agiertenSchwerin und  Dresden souverän gegen die Ladies in Black Aachen und die Roten Raben Vilsbiburg. Sie ließen den Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance.

Nach zwei Sätzen steuerten auch Stuttgart und Potsdam auf ein 3:0 hin. Dann kam es gegen Münster und Wiesbaden jedoch zum Bruch im Spiel, der Satzausgleich war die Folge. Die zweiten Play-off-Spiele finden am morgigen Dienstag und am Mittwoch statt.

Ergebnisse:
Schwerin vs. Aachen 3:0 (25:10 25:19 25:15)
Stuttgart vs. Münster 3:2 (25:13 25:15 22:25 20:25 15:13)
Dresden vs. Vilsbiburg 3:0 (25:14 25:21 25:9)
Potsdam vs. Wiesbaden 3:2 (14:25 21:25 25:23 25:19 15:13)

Große Emotionen in Berlin. Urgestein Felix Fischer, dem das VM in seiner neuen Ausgabe, die am 30. März erscheint, eine große Geschichte widmet, wurde für sein 500. Spiel im Berliner Trikot geehrt. Ihm zu Ehren trug die gesamte Berliner Mannschaft, der Betreuerstab und ein Großteil des Publikums sein Markenzeichen, das Stirnband. "Es ist ein geiles Gefühl, dass so viele Leute und auch die Mannschaft heute das Stirnband getragen haben. Der Einlauf in die Arena war ein absoluter Gänsehaut-Moment, etwas ganz Besonderes. In diesem Moment war ich schon etwas sprachlos, sagte Fischer: „Gerade bin ich einfach nur glücklich.”

Volleyball wurde auch gespielt, Berlin gewann 3:1-Sieg gegen achtbar kämpfende Bühler. Ebenfalls souverän gestalteten der VfB Friedrichshafen (3:0 gegen Königs Wusterhausen) und die United Volleys Rhein-Main (3:0 gegen Herrsching) ihre Heimspiele, ein Krimi spielte sich dagegen in Düren ab. Dort lagen die Gastgeber nach zwei Sätzen mit zwei Sätzen gegen Lüneburg zurück. Doch angeführt vom bärenstarken Michael Andrei (18 Punkte) und dem eingewechselten Rudy Verhoeff (20 Punkte) drehten die Dürener die Partie und reisen mit der 1:0-Führung zum zweiten Spiel nach Hamburg. „Wir sind großartig zurückgekommen”, sagte Zuspieler Jay Blankenau: „Trotzdem hat man gesehen, dass wir einige Dinge besser machen müssen, um das Halbfinale zu erreichen.“ Die zweiten Partien finden am 22. und 26. März statt.

Ergebnisse:
Friedrichshafen vs. Königs Wusterhausen 3:0 (25:17 25:17 28:26)
Berlin vs. Bühl 3:1 (25:18 25:16 18:25 25:18)
Rhein-Main vs. Herrsching 3:0 (25:22 25:20 25:16)
Düren vs. Lüneburg 3:2 (20:25 21:25 25:19 25:15 15:13)

Play-downs (Best of three)
Rottenburg vs. Solingen 3:1 (25:17 23:25 25:23 25:18)

Von:  dvv

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