Er soll es richten: Stefan Falter wurde in Düren als neuer Trainer vorgestellt

10Mai2017

1. Liga Männer: Düren stellt Stefan Falter als neuen Trainer vor

Nach der Mitteilung, dass Roberto Serniotti nicht mehr Trainer beim Meister aus Berlin ist, kam die zweite wichtige Personalie des Tages aus Düren: Stefan Falter tritt die Nachfolge des in der vergangenen Woche überraschend von seinem Traineramt zurückgetretenen Tommi Tiilikainen an. Düren entschied sich damit für eine Lösung aus den eigenen Reihen. Falter (52) arbeitet seit drei Jahren als Co-Trainer in Düren, hatte diesen Posten bereits unter den Trainern Michael Mücke, Anton Brams und zuletzt unter Tiilikainen inne.

Der neue Trainer ist ein langjähriger Kenner des Dürener Volleyballs. „Schon als ich 13 oder 14 Jahre alt war, habe ich als Fan die Spiele in Düren verfolgt. Düren war schon damals die Adresse hier in der Region, an der kein Weg vorbeiführt. Das ich jetzt Cheftrainer dieser Mannschaft werde, ist für mich eine sehr große Ehre.“

Vor seiner Zeit als Co-Trainer arbeitete Falter schon einmal in Düren als Trainer der Regionalligamannschaft, führte die Aachener Ladies in Black in die 2. Liga und übernahm dann auch noch einmal in der 1. Liga das Ruder. Zudem schaffte er mit den Frauen aus Schwerte den Aufstieg in die 2. Liga.

„Stefan hatte im Hintergrund sehr großen Anteil daran, dass unser Team in der vergangenen Saison eine begeisternde Spielweise hatte“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro: „Er hat vielen Spielen geholfen, sich individuell weiterzuentwickeln. Die Mannschaft hat sich ausdrücklich für ihn als neuen Trainer ausgesprochen.“

Falter selbst sagt: „Ich habe gemerkt, dass ich hier einen großen Vertrauensvorschuss erhalte. Aus der Mannschaft und auch seitens der Verantwortlichen, die mir in den Gesprächen immer wieder signalisiert haben, dass sie mit mir arbeite wollen. Ich habe mich entschieden, voll auf diese Karte zu setzen. Die Chance, einen solchen Verein zu trainieren, tut sich nur selten auf."

Der Vertrag mit Stefan Falter läuft zwei Jahre. „Wir wollen nicht im nächsten Frühjahr wieder hier sitzen und einen neuen Trainer vorstellen“, sagt Geschäftsführer Rüdiger Hein. „Wir setzen auf Kontinuität.“ Das sei auch im Fall von Tommi Tiilikainen geplant gewesen. Allerdings hatte der Finne ein Angebot aus Japan erhalten und seinen Vertrag in Düren deswegen im Einverständnis mit dem Verein aufgelöst.

Hier finden Sie alles, was sich in den 1. Ligen personell tut.

Von:  powervolleys düren

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