Lee Wan Lee (7/2011)

Foto: vm-Archiv

Ins Deutsche übersetzt, bedeutet sein Name „Mit Spaß zuende bringen”. Sein ehemaliger Mitspieler Jörg Postman fand für ihn das Synonym „Neun Buchstaben, zehn Finger”. Hee Wan Lee ist auch als „Karajan des Volleyballs” bezeichnet worden. Überall schlug ihm Bewunderung, ja Ehrfurcht entgegen. Als dieser außergewöhnliche Sportler Anfang der 80-er nach Paderborn und damit in die Bundesliga kam, war er schlicht eine Sensation. Nie zuvor hatte ein Zuspieler den Ball derart präzise verteilt. Nach seiner Karriere machte der stets in sich ruhende Koreaner als Trainer der DVV-Frauen Schlagzeilen. Er sorgte dafür, dass mit den Wundern von Bremen und Baku Geschichte geschrieben wurde. Am 26. Mai 2011 erlag Hee Wan Lee im Alter von 55 Jahren seinem Krebsleiden. Er hinterließ seine Frau und zwei Söhne.

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