Kerstin Tzscherlich (10/2013)

Foto: vm-Archiv

Sie war der Prototyp auf ihrer Position, im Laufe der Jahre wurde ihr Name zum Synonym: Was Franz Beckenbauer bei den Fußballern, war Kerstin Tzscherlich bei den Volleyballern: DER Libero. Als die Planstelle des Abwehrchefs vor der WM 1998 neu geschaffen wurde, kam die damals noch junge Frau aus Dresden zu ihrem Job und sollte das Hinterfeld nie mehr verlassen. 373 Länderspiele, 400 Erstligaspiele – alle für ihren Dresdner SC: Zahlen, die viel sagen über eine Athletin, die Weltklasse verkörperte, aber zu bescheiden war, um damit hausieren zu gehen. Mit 35 Jahren 2013 Schluss, zum Abschied setzten die Dresdner ihre „Tscherli” auf einen Thron und bereiteten ihr einen ergreifenden Abschied. Auf einem Spruchband war zu lesen: „Lasst den Tränen freien Lauf – Unsere Kerstin hört heut auf.“

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