Herbert Jenter (5/2012)

Foto: Jürgen Holz

Wenn er in den Auszeiten zwischen seinen Spielern stand, wirkte Herbert Jenter klein und schmächtig. Und doch war dieser Mann ein Großer seiner Zunft. Als Trainer prägte er die erfolgreichste Zeit, die es im deutschen Volleyball gegeben hat: 1969 gewann er mit den DDR-Männern den Weltpokal, 1970 folgte der WM-Triumph mit dem legendären Finale in Sofia gegen Bulgarien und 1972 gab es in München Silber bei den Olympischen Spielen. Unvergessliche Erfolge, die untrennbar mit dem Sachsen Herbert Jenter verbunden sind, der in Leipzig eine Volleyball-Hochburg aufgebaut hatte. Nach der Wende zog sich der als eigenwillig und diktatorisch bekannte Trainer aus der Öffentlichkeit zurück, am 18. März 2012 – zwei Wochen nach seinem 82. Geburtstag – starb er in Leipzig.

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