Tonda Mozr (7/2012)

Foto: vm-Archiv

Als Volleyball in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Westen des geteilten Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, war dieser Mann eine Sensation: Anton Mozr, genannt Tonda, bestritt 216 Länderspiele für die CSSR, wo der Sport am Netz Tradition hatte. Als sich der begnadete Spielmacher überreden ließ, nach Bonn zu wechseln, muss er sich vorgekommen sein wie ein Opernsänger, der sich zum Frühlingsfest der Volksmusik verirrt hat. Mozr war ein fantastischer Zuspieler, der Volleyball auf einem Niveau darbot, wie es die Bundesliga bis dato noch nicht gesehen hatte. 1974 führte er die SSF Bonn zum Gewinn der Meisterschaft, danach wechselte er unter großem Getöse nach Hamburg, wo ihm mit dem HSV das gleiche Kunststück gelang. Wer diesen Mann wirbeln sah, wird das nicht vergessen.

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